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2. Teilprojekt

Entwicklung von innovativen Diagnose- und Behandlungskonzepten

Unser Ziel im dritten Förderabschnitt ist es, durch den Einsatz innovativer Technologien und modellbasierter Ansätze die Diagnose und Behandlung von FSGS-Patient:innen weiter zu verbessern.

Hierfür haben wir eine automatisierte Methode entwickelt, die auf hochauflösender 3D-Mikroskopie basiert und eine präzise Erfassung der Form und Struktur, also der Morphologie, von Podozyten ermöglicht. Mit dieser Methode können Veränderungen der Podozyten-Fußfortsätze bei FSGS detailliert dargestellt und quantitativ ausgewertet werden. Allein hierdurch wird schon eine spezifischere Diagnose und Einschätzung der Erkrankung möglich.

In Kombination mit weiteren molekularbiologischen Untersuchungen sowie der Analyse verschiedener molekularer Biomarker, darunter Claudin 5, in humanen Gewebeproben und Tiermodellen möchten wir die Krankheitsmechanismen besser verstehen, relevante Zusammenhänge identifizieren und Prognosen des Verlaufs der Erkrankung ermöglichen.

Darüber hinaus testen wir derzeit zwei Wirkstoffe in einem FSGS-Rattenmodell, die in einem Screening-Verfahren als potenziell protektiv identifiziert wurden. Zusätzlich konnten wir verschiedene Stoffwechselprodukte nachweisen, die offenbar eine wichtige Rolle für die Nierenfunktion und das Überleben spielen. Aktuell untersuchen wir, wie diese Metabolite den Verlauf der Erkrankung beeinflussen.

Vielversprechende Kandidaten, die zum Teil in  der Patentanmeldung sind, werden weiterführend analysiert. Ergänzend sollen mithilfe eines Zebrafisch-Screenings weitere potenzielle Kandidaten identifiziert werden. Dieses Verfahren dient systematisch dazu, neue therapeutische Ansatzpunkte zu entdecken und langfristig Behandlungsstrategien zu entwickeln, die die Versorgung der Patient:innen verbessern könnten.

Graphical Abstract

Top 5 Publikationen

Mitarbeiter:innen

Nicole Endlich Portrait

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Maximilian Schindler Portrait

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FSGS Publikationen

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