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Orientierung und Hilfe für Patient:innen

Hier finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Anlaufstellen, Patient:innennorganisationen und Fachverbänden

Illustration zwei Hände formen ein Herz

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Krankheit an meine Kinder vererben (vererbt haben)?

Es gibt Formen der FSGS, bei denen genetische Veränderungen vorliegen. Ein Test auf solche genetischen Veränderungen kann in einer Ambulanz für genetische Nierenerkrankungen durchgeführt werden. Sollten sich bei Ihnen genetischen Veränderungen finden, kann eine ergänzende genetische Beratung bei Kinderwunsch bzw. auf Wunsch der Kinder eine genetische Untersuchung bei diesen erfolgen.

Muss ich an die Dialyse?
Um diese Frage zu beantworten, sind regelmäßige Kontrollen von Blut- und Urinwerten in einer nephrologischen Versorgung erforderlich. Es erfolgt eine spezielle Behandlung der FSGS und eine weitere unterstützende Behandlung, beispielsweise eine gute Kontrolle Ihrer Blutdruckwerte. Wenn diese Behandlungen erfolgreich sind, lässt sich die Nierenfunktion gut stabilisieren und es ist keine Dialysebehandlung notwendig.
Bei mir ist eine FSGS diagnostiziert worden. Ganz sicher muss ich bald an die Dialyse. Kann ich nichts tun?
Die FSGS ist eine Sammlung von verschiedenen Erkrankungen. Bei weitem nicht alle haben einen ganz raschen Verlauf. Oft spricht die Erkrankung auch auf eine Therapie an, und dann wird die Prognose der Erkrankung günstig. Darüber hinaus gibt es an ausgewählten Zentren nun auch die Möglichkeit an Registern und Studien teilzunehmen. Damit helfen Sie selbst bei der Entwicklung von neuen Therapien.
Ich habe eine FSGS und bin nun zur Transplantation vorgesehen. Kommt die Erkrankung denn dann gleich wieder?
Es ist richtig, die FSGS kann auch das transplantierte Organ befallen. Sie kann, muss aber nicht. Viele Menschen zeigen kein Wiederauftreten der Erkrankung, und dann ist die Prognose nach Nierentransplantation sehr gut. Außerdem wird jeder Patient mit FSGS nach Transplantation sehr gut überwacht, so dass ggf. auch früh Therapien gestartet werden können.
Ich habe eine FSGS, sie zeigt einen recht stabilen Verlauf. Mein Arzt rät mir aber von einer Schwangerschaft ab.
Die FSGS ist kein genereller Grund, keine Kinder zu bekommen. Der Ausgang einer gesunden Schwangerschaft hängt stark von Ihrer Nierenfunktion und vom Grad der Eiweißausscheidung und dem Verlauf der Erkrankung ab. Hier kann Ihnen Ihre betreuende Nephrologin oder Nephrologe gut Auskunft geben. Wenn Unsicherheiten bleiben, dann können Sie sich an spezialisierte Zentren wenden, um dort Gesprächspartner zu finden. Außerdem gibt es sehr gute Selbsthilfegruppen, die auch beim Erfahrungsaustausch zum Thema Kinderwunsch, Familienplanung, Sexualität und Partnerschaft sehr gut helfen.

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